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Hallenwart folgt . . . (wird überarbeitet)                              

Schützenhalle und Schießstand

Hallenbau
Im Jahre 1901 wurde auf dem Aulsch, eine Anhöhe südwestlich des Dorfes, ein offenes Zelt errichtet. Zu den Festen wurde es mit großen Zeltplanen gedeckt und mit Tischen und Bänken, auf in den Boden geschlagenen Pfählen, eingerichtet. Fast vor allen Festen mußte das Pfahlgerüst gründlich repariert werden und die Ausleihung der Zeltplanen verursachte jedesmal erhebliche Kosten. Schließlich war das Holz so morsch geworden, dass es in der Sturmnacht vom 16. zum 17. Februar 1935 zusammenbrach. (Wegen Baufälligkeit war das Festzelt vorher bereits polizeilich gesperrt und nicht mehr zu benutzen.)

Nach langwierigen Verhandlungen in vielen Versammlungen mit heftigen und kontroversen Debatten wurde der Bau einer Festhalle, die auch von den Turnern genutzt werden konnte, in Angriff genommen. Entwurf und Bauantrag wurden von Herrn Oberbaurat Quehl, Arolsen, ausgearbeitet. Der Grundstein zur Festhalle wurde am 27. Mai 1935 gelegt. Bei der Grundsteinlegung wurde eine Urkunde in die Grundmauer in der Nähe der südlichen Ecke der westlichen Giebelwand eingemauert.
Die Urkunde enthält u. a. folgende Angaben:
In der Generalversammlung vom 28. Februar 1935 im Saal der Gastwirtschaft Fritz Bangert wurde der Beschluß gefasst, eine Schützenhalle zu errichten.
Vorsitzender zu dieser Zeit war der Lehrer Gustav Neuschäfer-Rube und Schützenkönig war seit dem letzten Schützenfest im Sommer 1926 Erbhofbauer Heinrich Fisseler – Tepeln.

Weitere Mitglieder im Vorstand waren:
Heinrich Pohlmann – Richts, Erbhofbauer
Friedrich Wilke – Thielen Erbhofbauer
Christian Bangert – Beineken Erbhofbauer
Karl Rauch – Bühlschäfer Schuhmachermeister
Christian Westmeier Gemeindediener
Christian Pohlmann – Bickmann Erbhofbauer
Christian Berthold – Schmittmes Bauer
Friedrich Wilke – Hernekes Erbhofbauer
Karl Hesse – Orend Erbhofbauer

Die Ausschachtungsarbeiten zu der Halle machten die Burschen des Dorfes in freiwilliger Arbeit mit Hacke und Schüppe. Die Mauerarbeiten leistete Maurermeister Ludwig Schlüter mit seinem Sohn Heinrich und dem Gesellen Karl Westmeier. Die Zimmerarbeit wurde durch Zimmermann Heinrich Wilke – Duckes ausgeführt.
Die Schreinerarbeiten erledigten alle Rhenegger Schreiner:
Christian Fisseler – Altenkösters
Fritz Wilke – Büddeckers
Karl Brocke – Knappschusters
Christian Stede – Drechsler
Die Schmiedearbeiten führten aus:
Robert Wilke – Kampes
Karl Tepel – Hahnen
Die Dachdeckerarbeiten sind durch Dachdeckermeister Wilhelm Oehl und die Installationsarbeiten durch Elektromeister Ludwig Kümmel, beide aus Adorf, ausgeführt worden.

Mit der Aufzählung der Handwerker endet die Urkunde.
Die tatsächlichen Kosten beliefen sich auf 10.789,83 Reichsmark. Vom 1. Juli 1935 existieren noch 4 Schuldscheine die auf die Namen Karl Figge – Kaulmann, Christian Köchling, Fritz Bangert, Heinrich Fieseler – Tepeln à 1000 RM ausgestellt sind.

Die Turn- und Schützenhalle wurde bereits am Vorabend des Freischießens am 28. Juni 1935 eingeweiht.

Hallenanbau
In der Versammlung vom 16.02.1963, wurde auf der Tagesordnung die Erweiterung der Festhalle erörtert.
In dem Anbau sollten auch die Turngeräte untergebracht werden und somit ein geeigneter Übungsraum für den Turnverein entstehen. Des weiteren sollte er zur Unterbringung neuer Toiletten dienen. Den Entwurf arbeitete Architekt und Maurermeister Heinz Schlüter aus. Am 12. Oktober 1964 wurde der Bauschein ausgestellt. Die Fertigstellung erfolgte bis zum Freischießen 1965. Die Halle bietet jetzt Platz für etwa 600 Personen.

Schießstand

     Schießstand von 1925
Im Jahre 1925 wurde der K.K.S.V Rhenegge gegründet und 1931 unter dem Vorsitz von Heinrich Fisseler – Tepeln auf dem Aulsch ein Schießstand mit 8 Bahnen gebaut. Die Zeichnung stammt vom 26.09.1931. Die Baukosten betrugen RM 514,29.

Von 1951 bis 1975 wurden die Schützenkönige auf dem Schießstand, welcher sich auf dem Grundstück des Sägewerkes befand, ermittelt.

     Neuer Schießstand
In der Generalversammlung am 6. März 1976, stand der Bau eines neuen Schießstandes erstmals auf der Tagesordnung. Es wurde an die Gemeinde ein Antrag zwecks Überlassung eines geeigneten Geländes gestellt. Im Nov. 1976 einigte man sich mit der Gemeinde. Am 13 Januar 1977 wurde der Erbbaurechtsvertrag über das ca. 1000 qm große Grundstück unterzeichnet. Das Kreisbauamt erteilte im August die Baugenehmigung. In der Versammlung vom 01. Okt. 1977, beschlossen die Mitglieder zur Finanzierung des Schießstandes ein Darlehn in Höhe von 20.000,00 DM bei der Raiffeisenbank aufzunehmen. Im November 1977 begann die Firma Rhode mit den Erdarbeiten. Ende 1979 waren die Bauarbeiten bereits zu 95 % abgeschlossen. Am 7.12.1979 baute die Fa. Johannsen die Schießanlage, bestehend aus 2 Kleinkaliber Ständen á 50 m und einem Luftgewehr Stand ein. Insgesamt wurde eine Bausumme von 35.000 DM aufgewendet.
Am 25. März 1980 erfolgte die Abnahme durch die Aufsichtsbehörde und am 26. April 1980 wurde die offizielle Einweihung mit Tanz in der Festhalle vollzogen. Seit diesem Zeitpunkt finden regelmäßige Übungsschießen statt.

Aufnahme vom Hallendach im Sommer 1980
vor der Tür steht Herbert Hankel
Foto: Kurt Emde

 
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