Chronik

Die Schützengesellschaft ist der älteste Verein in unserem Dorf. Es ist heute sehr schwer, genaue Angaben über den Ursprung und die Geschichte der Schützengesellschaft zu machen. Dokumente zur Geschichte sind -soweit sie überhaupt vorhanden waren- bei den beiden großen Dorfbränden (1758 und 1822), in den Wirren diverser Kriege oder auf andere Weise abhanden gekommen.
Das älteste vorhandene Schriftstück stammt aus dem Jahr 1660. Darin wird von „Alten schützen restanten von anno 1660“ berichtet. Weiter heißt es dort: „Was unsere Vorfahren uns nachgelassen und wir Empfangen haben, welches unsere Nachkommen zu genießen haben.“
Höchstwahrscheinlich ist die Schützengesellschaft aber wesentlich älter. Die Gründungsmotive sind sicherlich in den unruhigen Zeiten des 14. und 15. Jahrhundert zu suchen. Zu dieser Zeit war Waldeck noch Grafschaft. Es kam zwischen den Grafen von Padberg und den Waldecker Grafen öfter zu Streitigkeiten. Übergriffe auf das Waldecker Gebiet kamen häufig vor. Bei einer dieser Fehden wurden die Padberger 1413 mit Unterstützung der Korbacher vernichtend geschlagen. In Folge dieser Niederlage, mussten die Padberger sieben Dörfer -darunter auch Rhenegge- an Waldeck abtreten. Seit dieser Zeit gehört Rhenegge zu Waldeck. Vier Höfe blieben jedoch zunächst noch in Besitz der Padberger Grafen. Erst ab 1863 konnten sich diese, die als Lehen der Grafen geführt wurden, von den Auflagen und Pachten an die Grafen und das Kloster Corvey freikaufen. Rhenegge, das direkt an die Besitzungen der Grafen von Padberg angrenzt, hatte unter den Übergriffen stark zu leiden. Es wurde vor allem Vieh -insbesondere Pferde- geraubt. Die Siedlung „Nordeck“, wie der Name schon vermuten lässt nördlich von Rhenegge gelegen, soll in dieser Zeit untergegangen sein.
Um sich gegen solche Übergriffe zur Wehr zu setzen, wurden Schützenvereinigungen gebildet. Schriftliche Zeugnisse darüber gibt es für unseren Raum jedoch erst seit Anfang des 16. Jahrhunderts. Im Marburger Staatsarchiv befindet sich eine Urkunde aus dem Jahre 1514, in der von einer „Broderschapp unßer liven Frouwen und Sinte Johänis gelöbiger Parkercke to Adorpp“ berichtet wird. Diese kirchlichen Bruderschaften sind die Vorläufer der Schützengesellschaften. Die enge Bindung an die Kirche wurde durch die Reformation unterbrochen. Im angrenzenden Westfalen findet man die Bezeichnung Schützenbruderschaft heute noch recht häufig. Die Waldeckischen Landordnungen Anfang des 16. Jahrhunderts forderten eine Wehrbereitschaft der Bevölkerung. So schreibt die Landordnung des Jahres 1525 vor, dass „jedermannig (= jedermann) sich mit seiner gesetzten (= anvertrauten) Wehr, Rüstung, Pulver und Loth (= Bleikugeln) in guter Bereitschaft halten solle“. In dieser Landordnung finden wir schon den Begriff Schütze, der sich in diesem Sinn bis heute erhalten hat. Im Jahre 1603 führten der Landrichter und der in Rhenegge ansässig gewesene Landknecht (= Landvogt) Enoch Pauli, als Beauftragter des Waldecker Grafen, eine Waffenkontrolle in den Kirchspielen Adorf -zu dem auch Rhenegge gehört- und Heringhausen durch. Enoch Pauli war etwa 1600 bis 1622 für unseren Raum zuständig. Der heute noch in Rhenegge geläufige Hausname „Einachts“ könnte von dem Vornamen Enoch abzuleiten sein. Es ist durchaus möglich, dass mit solch einer Inspizierung der Waffen gleichzeitig ein Schießen verbunden war, um die Treffgenauigkeit der Büchsen und den Stand der Schießausbildung zu prüfen. Für die einzelnen Kirchspiele gab es in jener Zeit sogenannte „Musterplätze“; also Musterungsplätze, auf denen von Beauftragten des Waldecker Grafen die Waffen und die Munition überprüft wurde. Unter der Rubrik Rechnungen des Amtes Eysenberg, befindet sich im Staatsarchiv Marburg eine Aufstellung über eine Steuererhebung aus dem Jahre 1610. Landsteuer zur Begleichung der Gewehrrüstung, zu deren Bedarf ist ein ganzer Anschlag Satzung bewilligt und erhoben worden, für einen jeden Ort wie folgt: (es folgen die einzelnen Ortschaften) u.a. Rheney (= Rhenegge) 41 Gulden, 10 Albus. Unter „Anschlag“ ist eine Steuerveranlagung zu verstehen, zu welcher ein jeder Dorfbewohner herangezogen wurde, gestaffelt nach Vermögenslage, Besitz und Einkommen. Diesen sogenannten „Anschlag“ setzten 3 vertrauenswürdige Männer des betreffenden Ortes fest. Dieser wurde -je nach Bedarf und Anlaß- auch in Raten erhoben.

Wenn man damals ein Freischießen abhalten wollte, mußte dieses Vorhaben von dem zuständigen Amtmann des Amtes Eysenberg -heute wäre dies beim Landratsamt Waldeck-Frankenberg- zuvor genehmigt werden. Ein derartiges Genehmigungsschreiben zur Abhaltung eines „frey Gesellen Schießen“ in Adorf aus dem Jahre 1616 ist heute noch erhalten. 1616 bitten der Landknecht (= Landvogt) Enoch Pauli, der Richter Georges Becker zu Rheneg (= Rhenegge) und Peter Schottler zu Adorp den damaligen Amtmann Frantz Waldeck, der von 1615 bis 1635 auf dem Eisenberg bei Korbach seinen Amtsbezirk hatte, um die Genehmigung dieses Schießen durchführen zu können. In diesem Antrag bringen sie zum Ausdruck, dass „sie vermittelst gräflicher Verleihung auf schier künftigen Sonntag und Montag, ist der 8 te und der 9 te Septembriss alten Kalendern, ein frey Gesellen Schießen anstellen und halten möchten.“
Aus diesen Worten: „vermittelst gräflicher Verleihung“, geht eindeutig hervor, dass die Adorfer und die Rhenegger Schützengesellschaften damals bereits bestanden haben, sie also ihre Verleihungsurkunden besaßen. Der Ausdruck „alten Kalendern“ meint den Julianischen Kalender. Bereits 1582 wurde der Gregorianische Kalender eingeführt, große Teile der Bevölkerung richteten sich jedoch noch immer nach dem alten Julianischen Kalender. Vor dem eigentlichen Schießen, wurde die Schießordnung bekannt gegeben. Es wurde damals, wie auch heute noch, auf Scheiben geschossen. Die Entfernung betrug 250 Ellen. Eine Elle sind ca. 57 cm. Das ergibt eine Distanz von rund 140 m. Zur Deckung der Kosten anläßlich dieses „frey Gesellen Schießens“, wurde von jedem teilnehmenden Schützen ein Geldbetrag in Höhe von 3½ Kopfstücken (= ca. 3 1/3 Gulden) erhoben. Dieses damals von Adorf und Rhenegge gemeinsam durchgeführte Freischießen fand in Adorf statt.
Der 30-jährige Krieg (1618-1648), brachte unvorstellbares Leid und große Not in unsere Region. Immer wieder gab es Überfälle von marodierenden Truppen der Kriegsparteien sowie von beutegierigen Banden, bei denen Vorräte, Vieh und alles was sonst brauchbar erschien geraubt wurde. Frauen wurden vergewaltigt, die Häuser niedergebrannt. Hungersnot und Pest kamen hinzu. Am Ende dies schrecklichen Krieges, der mit großer Grausamkeit geführt wurde (als Beispiel sei hier nur der sogenannte „Schwedentrunk“ erwähnt, bei dem die Menschen zum trinken von Jauche gezwungen wurden), zählte Rhenegge nur noch 23 von ehemals 51 Häusern. Die Bevölkerungszahl war um mehr als 50% gesunken.
Ob die Schützengesellschaft im 30-jährigen Krieg bestand hatte und ob sich die Schützen bzw. alle Einwohner versuchten gegen die Überfälle zur Wehr zu setzen, ist nicht überliefert. Zu vermuten ist jedoch, dass man nach besten Kräften Widerstand im Rahmen gebotener Vernunft, denn immerhin stand man ausgebildeten Söldnern bzw. gewaltbereiten Räubern gegenüber, bot.

Rhenegger Schützenordnung aus dem Jahre 1687
In den alten Protokollbüchern der Schützengesellschaft befindet sich eine Abschrift der Rhenegger Schützenordnung aus dem Jahre 1687. Diese hat folgenden Wortlaut:
Von Gottes Gnaden wir Georg Friedrich, Fürst zu Waldeck, Graf zu Pyrmont und Eulenburg, dero Römischen Kayserl. Mayestät; auch der Vereinigten Niederlanden, General Feldt Marschall und Gouverneur zu Mastricht p.p.

Die Schützengesellschaft 1660 Rhenegge e.V. ist ein historischer Schützenverein mit ca. 180 Mitgliedern. Die Schützengesellschaft ist der älteste Verein in unserem Dorf. Es ist heute sehr schwer, genaue Angaben über den Ursprung und die Geschichte der Schützengesellschaft zu machen. Dokumente zur Geschichte sind -soweit sie überhaupt vorhanden waren- bei den beiden großen Dorfbränden (1758 und 1822), in den Wirren diverser Kriege oder auf andere Weise abhanden gekommen.

Daß uns unsere Eingesessene zu Reney (= Rhenegge) untertänigst vorgestellte, wie ihre ehemals aufgerichtete (= aufgestellte, gegründete) Schützengesellschaft und Übung des Scheibenschießens in Abgang kommen und durch einige wiederum hervor gesuchte Nachricht und aufgebrachte Kleinod veranlaßt worden, einige Schützen Artikel aufzurichten (= aufzustellen), auch die selbe zu unserer gnädigsten Ratifikation und Confirmation untertänigst überreicht: Wann Wir dann solche zur Aufrecht (= Aufrichtung soviel wie erneute Gründung) und Erhaltung einer ehrbaren Schützengesellschaft genädigst vorgenehm halten, und für nützlich ansehen, so haben die selbe hiermit gnädigst Confimiret. Jedoch derer Articuln verander, vermehr oder Minderung uns alle Wege reservieren wöllen daß Endts die Beampte dahin zu sehen hätten, daß diesfalls diese unsere gnädigst verwilligte Verordnung je und alle Wege beobachtet und gehandthabet werde. Urkundlich unseres fürstlichen Handzeichens und angedrücktes Siegel;
geschehen Korbach den 17 ten August 1687
gez. Georg Fritz
Fürst zu Waldeck

Danach folgen die 39 Artikel der Schützenordnung.
Nachfolgend eine kleine Auswahl.

Articul 1
Wer sich in die Rhenegger Schützengesellschaft begeben will, soll ein gesessener (= eingesessener = gebürtiger Rhenegger) ehrbarer, ohnberuffener (= Person mit untadeligem Ruf) Nachbar (hier = Einwohner) und mit tauglichem Gewehr auch Pulver und Blei der Landordnung gemäß versehen sein.
Articul 2
Wer sich von anderen Orten in diese Gemeinde befryet, der soll der Schützengesellschaft einen Fl. oder 24 Mariengroschen erlegen, ehender er in die Gesellschaft tritt.

Articul 11
Jeder Schütze soll sein Gewehr allemahl uff erfordern, auch außer der Gesellschaft parat halten, um im Fall der Not sie gebrauchen zu können und solange es wehret aller Herrendienste befreyet sein beym scieißen.
Articul 12
Niemand soll sein Gewehr verpfänden, versetzen oder verleihen, bey Strafe 9 Groschen.
Articul 18
Wem die Büchse versagt, soll jedesmal 2 Mariengroschen Strafe erlegen.
Articul 21
Wer das Ziel oder Schwarze trifft, soll mit Vorbewußt der ganzen Gesellschaft zum Schützenkönige (er)wählt, bestellt und so lange dafür geehrt werden, bis ihn ein anderer abgestochen (d.h. abgelöst).
Articul 22
Derselbe soll mit angehenktem Kleinod geziert und durch die Vorsteher der Gesellschaft hernachher nach Hause begleitet werden.
Articul 23
Weder vor oder nach dem Schießen soll niemand in der Gemeinde sein Gewehr lösen
(d.h. schießen), bey Strafe (von) 24 Mariengroschen.

Die meisten anderen Schützenartikel setzen Strafen für kleinere und größere Vergehen fest. Bestraft wurden z.B. auch Schützen, welche die Scheibe verfehlten. Die Bestrafungen („Verdonnerungen“) bei der Schützenfestnachfeier haben sicherlich ihren Ursprung in der Schützenordnung.

Wann genau aus dem Schützenfest -mit dem ernsten Hintergrund sich gegen Feinde notfalls verteidigen zu können- ein freudiges Traditionsfest wurde, läßt sich schwer sagen. Zu vermuten ist, dass dies eher ein schleichender Prozeß war.
Welche Bedeutung die Schützengesellschaft damals in der Gemeinde hatte, geht aus alten Aufzeichnungen -sogenannten Saalbüchern- hervor. Danach hat es auch Schützen- bzw. Gemeindeland gegeben. In den Saalbüchern ist vermerkt, welcher Betrag für das gepachtete Land entrichtet werden mußte. Gemeinde und Schützengesellschaft waren in dieser Zeit untrennbar mit einander verbunden, quasi eine Einheit. Gemäß Artikel 25 der Schützenordnung aus dem Jahr 1687, durfte der Schützenkönig während seiner Amtszeit Gemeindeland kostenfrei bewirtschaften und brauchte keinen „Spanndienst“ und kein „Scharwerk“ zu leisten.

Fahnen
Im Besitz der Schützengesellschaft befinden sich heute 4 Fahnen.
Die älteste Fahne stammt aus dem Jahre 1726 und hat eine Größe von 141 x 86 cm.
Sie besteht aus farbigen Seidenbahnen auf die der Waldecker Stern gestickt ist. Die Inschrift lautet: “ RENEY A.O 1726 „. Die Fahne befindet sich heute als Dauerleihgabe im Heimatmuseum in Korbach.

Alte Schulfahne
um 1900, 110 x 138 cm, Leinen, schwarz – rot – gold, Applikation der gemalten Darstellung der Germania, Fransen.
Diese Fahne wird noch heute im Festzug zum Freischießen von den Kindern mitgeführt.

Fahne
1911, 125 x 100 cm, Baumwolle, schwarz – rot – gold, Stoffdruck, Wappen umrahmt mit Eichenlaubkranz, Inschrift: “ Schule zu Rhenegge / 1911 „. Diese Fahne wurde bis 1980 von der Burschenkompanie mitgeführt und wird bis heute im Festzug von Chargierten getragen.

Neue Fahne
1990, gestickte Vereinsfahne, Größe 140 x 140 cm , Samt brilliant hellcreme, in der Mitte das flammende Herz im roten Samt appliziert – darüber zwei sich kreuzende Pfeile gestickt, in den Ecken Eichenlaub und die Schrift in Plattstichstickerei. Rückseite: Fahnenpopeline schwarz – rot – goldgelb schräg geteilt, in der Mitte der Waldecker Stern, mit den Jahreszahlen 1660 – 1990. Die Fahnenweihe fand im Rahmen des Freischießens am 21.07.1990 statt. Mit dieser Fahne wird eine Fahnenschleife mit geführt, die anläßlich des 300-jährigen Jubiläums, 1960, von den damals lebenden Schützenkönigen gestiftet wurde.

Alte Saal- und Protokollbücher
Aufzeichnungen der Schützengesellschaft sind verhanden aus den Jahren 1720, 1725, 1732, sowie die Abrechnung vom Freischießen in Rhenegge am 25. Mai 1791, ferner Saal-/Protokollbücher aus 1664 beginnend und 1736-1791

Geschichte der Schützengesellschaft von 1936 bis 2019.
Auf der Jahreshaupversammlung von 1936 wurde beschlossen, von den Mitgliedern einen Beitrag in Höhe von 3 RM jährlich, für Zins und Tilgung der Schulden des Hallenneubaus von 1935 zu erheben. Vorsitzender Neuschäfer-Rube, er war in Rhenegge als Lehrer tätig, stellte sein Amt mit der Begründung, es wäre besser ein Ortseingesessener würde die Gesellschaft führen, zur Verfügung. Die Versammlung wählte Chr. Köchling -Einachts einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Am 19. Feb 1938 wurde Heinrich Fisseler -Tepeln Vorsitzender der Schützengesellschaft. Auf Grund einer Verordnung vom 8.9.1937, mussten sich die Schützengesellschaft und der Kleinkaliber-Schützenverein zusammen schließen. Der neu gegründete Verein gab sich den Namen Historische Schützengesellschaft Rhenegge. Durch die Zusammenlegung wurden Neuwahlen erforderlich, woraus als Vereinsführer Heinrich Fisseler -Tepeln hervorging. Auf der Generalversammlung vom 13. Juli 1940 wurde die neue Satzung, für den Schießsport des Reichsbundes für Leibesübungen des Gau Hessen, vorgetragen. Es wurde der Entschluß gefasst dem Reichsbund mitzuteilen, dass die Historische Schützengesellschaft Rhenegge künftig keinen Schießsport mehr betreibt und den Schießstand der Hitlerjugend und dem Kriegerverein zur Verfügung stellt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden sämtliche Schützenvereinigungen von den Siegermächten verboten. In Rhenegge umfasst dies die Jahre von 1944 bis 1950. Die Vereine konnten jedoch nach der Währungsreform wieder aktiv werden.

Als im Jahre 1935 das Schützenfest gefeiert wurde, dachte niemand an eine Pause von 16 Jahren. Viele Schützenbrüder fielen im II. Weltkrieg und ruhen zum Teil in fremden Ländern. Allmählich wurden die Nachkriegsjahre etwas besser und die Jugend forderte ihr Recht wieder ein Schützenfest zu feiern. Vorsitzender Heinrich Fisseler -Tepeln lud im Februar 1951 die Bürger der Gemeinde zu einer öffentlichen Versammlung ein. Nach einer Aussprache wurde beschlossen ein Schützenfest am 21. – 23.07.1951 zu feiern. Die Wirtschaft des Festes wurde an Landwirt Chr. Figge -Suden für 800 DM vergeben. Zum Oberst wurde Chr. Pohlmann -Bickmann bestimmt. Amtierender Schützenkönig über die Kriegsjahre war Heinrich Pohlmann -Richts. Neuer König wurde Karl Behle -Klages. Der Überschuss aus dem Schützenfest wurde zur Anschaffung einer Ehrentafel für die Gefallenen und Vermißten des II. Weltkrieges verwendet. Schützenkönig Karl Behle eröffnete am 31.01.1955 die Versammlung.

Vorsitzender Heinrich Fisseler Tepeln und Schriftführer Robert Wilke Kampes stellten beide wegen Krankheit und aus Altersgründen ihr langjähriges Amt zur Verfügung. Heinrich Fisseler wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und Chr. Bangert Beineken zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Mitglieder beschlossen diesmal das Schützenfest nach 4 Jahren stattfinden zu lassen, um dann ab 1955 wieder den 5jährigen Rhythmus einzuhalten. Damit wollte man erreichen, das 300jährige Vereinsjubiläum mit einem FreischießenFest zu verbinden.

Zum Schützenfest 1955 schafften sich die Burschen einheitliche Mützen und die 12 Mann starke Gewehrgruppe neue Uniformjacken an. Die Festbewirtung erfolgte nach Ausschreibung durch Schützenbruder Erich Schlömer für 1.050 DM. Die Leihgebühr der Uniformen betrug 101,40 DM. Nach Abbruch des alten Gemeindehauses, wurde am 09. Juli im Rahmen des Schützenfestes die Weihe des neuen Schützenplatzes durch Bürgermeister Chr. Bangert vorgenommen. Chr. Pohlmann Lenz wurde neuer Schützenkönig. In der außerordentlichen General-versammlung vom 13. August 1955 beschlossen die Mitglieder, die Hälfte des Überschusses aus dem Schützenfest zum Ausbau der Festhalle zu verwenden. Im Jahre 1956 hatte die Schützengesellschaft der Gemeinde für Halleninstandsetzung einen Betrag von 600 DM zur Verfügung gestellt.

Die Versammlung vom 01.02.1958 entschied, dass jährlich pro Mitglied 1 DM erhoben werden sollte, das auf ein Sonderkonto „Halleninstandsetzung“ anzulegen sei. Dieses Geld sollte zu gegebener Zeit der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Auf der Vorstandssitzung vom 26.12.1958, einigte man sich, beide Fahnen von der Fa. Moll Kirchhain (Fahnenfabrik) instand setzen zu lassen. Die Schaffung von zusätzlichen Sitzplätzen in der Halle, sowie der Bau einer Garderobe und einer Toilettenanlage, wurden in der Mitgliederversammlung vom 21.02.1959 beschlossen. Auf der Generalversammlung vom 12.09.1959, entschieden sich die Mitglieder einstimmig, für den Antrag von Lehrer NeuschäferRube, der Tradition gemäß das Schützenfest in Zukunft wieder Freischießen zu nennen. Zum 300jährigen Jubiläumsfreischießen vom 16.18. Juli 1960 erfolgte der Anbau eines Zeltes von ca. 100 qm an die Festhalle. Die ehemaligen Könige Heinrich Pohlmann, Karl Behle und der amtierende Schützenkönig Christian Pohlmann stifteten eine Fahnenschleife, welche heute noch in den Festzügen an der aktuellen Vereinsfahne mit geführt wird. Alfred Beck errang die Königswürde. Auf der Generalversammlung vom 11. Nov. 1961 zeigte Lehrer NeuschäferRube Farbfotos vom Freischießen 1960, den Häusern des Dorfes und aus der näheren Umgebung. Am 20. Dez 1963 beschließen die Schützenbrüder auf der Jahreshauptversammlung zu der bestehenden Schützenordnung den §40 zur Satzung hinzu zu nehmen, der bestimmt, dass der Vorstand alle 5 Jahre vor dem Freischießen neu zu wählen ist. Der geplante Hallenanbau soll bis zum Freischießen 1965 fertig gestellt sein. Die Versammlung vom 02. Juni 1965 genehmigte einstimmig die Anschaffung einer Schützenkette. Beim Freischießen 1965 wurde Fritz Stede neuer Schützenkönig und übernahm damit für die nächsten 5 Jahre die Regentschaft über die Schützengesellschaft. Bei der außerordentlichen Generalversammlung vom 21.08.1965, wurde der Beschluß gefaßt von der Fa. Filter aus Paderborn historische Uniformen zu kaufen, da die Firma den Verleih aufgeben möchte. Bei der Generalversammlung vom 29. Jan. 1966 wurde bekannt gegeben, dass die Fa. Filter die Historischen Uniformen nur im Paket (320 Uniformen) abgibt. Der Preis soll 8.000 DM betragen. Da dieser Betrag aber nicht allein aufzubringen und auch die angebotenen Uniformen zu zahlreich waren, entschied man sich einen Partner zu suchen. Evt. so hatte man in Erfahrung gebracht hätte die Schützengesellschaft Rhoden auch Interesse an den Uniformen. Bis zum nächsten Fest soll ein neuer Schießstand hergerichtet werden, denn für den bisherigen Stand bekommt man keine Genehmigung mehr. Auf der Versammlung vom 09. März 1968 wird bekannt gegeben, dass die Fa. Filter die Uniformen nicht mehr verkauft. Es bestehe aber weiter die Möglichkeit von anderen Unternehmen Uniformen auszuleihen. Am 06. Dez. 1969 beschließen die Schützenbrüder zur Verschönerung der Festhalle eine Vertäfelung der Decke vorzunehmen. Beim Freischießen 1970 ehrte König Fritz Stede seine Amtsvorgänger und überreichte den noch lebenden Königen Karl Behle Klages , Chr. Pohlmann Lenz, und Alfred Beck zur Erinnerung an ihre fünfjährige Königszeit einen Ärmelstreifen mit Jahreszahl und Königskrone. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt. Als Nachfolger von Fritz Stede errang Fritz Emden die Königswürde. 1972 kam es zur Gemeindereform. Die Dörfer verloren ihre Selbständigkeit. Die Großgemeinde Diemelsee wurde geschaffen. Bei der Generalversammlung am 06. März 1971, beschloß die Mitgliederversammlung einstimmig ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung die Rückübertragung der Schützenhalle von der Gemeinde Rhenegge auf die Schützengesellschaft. Die Festhalle sollte dem Ort und seinen Vereinen zur freien Verfügung erhalten bleiben, da sie zu einem großen Teil in Eigenleistung der Schützenbrüder erbaut wurde. Damit die Schützengesellschaft die Festhalle mit dem dazugehörigen Grund und Boden von der Gemeinde erwerben konnte, war es erforderlich den Verein beim Amtsgericht eintragen zu lassen. Dazu mußte eine neue Satzung aufgestellt werden, die auf der Generalversammlung am 30. Okt. 1971 einstimmig verabschiedet wurde. Am 15. November 1972 wurde durch Kaufvertrag die Rückabwicklung der Festhalle in den Besitz der Schützengesellschaft vollzogen. Fritz Wilke Büddeckes wurde 1974 zum 1. Vorsitzenden der Schützengesellschaft gewählt und damit Nachfolger von Christian Bangert Beinecken. Für seine über 20jährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender ernannte die Schützengesellschaft Bangert durch Überreichung einer Urkunde zum Ehrenvorsitzenden. Als Zeichen der Verbundenheit übergab der Ehrenvorsitzende der Schützengesellschaft eine Kassette, die wertvolle alte Schriften aus der Vereinsgeschichte enthielt und weitere Urkunden aufnehmen solle.

Mit einem Materialaufwand von ca. 4.200 DM komplett durch Spenden der Vereinsmitglieder finanziert und etwa 980 unentgeltlichen Arbeitsstunden der Schützenbrüder, wurde die Festhalle vor dem Freischießen 1975 renoviert. Auf den Aufbau eines Königszeltes vor der Schützenhalle, wie es bei den vorangegangenen Freischießen praktiziert, verzichtete man. Die für das Königspaar und deren Gästen reservierten Tische wurden durch eine augenfällige Begrenzung (Girlande) kenntlich gemacht.
Die ehemaligen Könige Christian Pohlmann Lenz, Alfred Beck und Fritz Stede stifteten der Schützengesellschaft zwei Degen mit eingravierter Widmung für die Königsoffiziere. Das amtierende Königspaar Emden schenkte dem Verein zwei Schärpen und eine kunstvoll gearbeitete Truhe zur Aufbewahrung der Kleinodien und der Degen. Am Montagvormittag wurde der neue König ausgeschossen. Erich Sude erwies sich als der treffsicherste Schütze und übernahm die Regentschaft der Rhenegger Schützengesellschaft. Im Rahmen des Freischießen 1975, führte man am Montagabend erstmals eine Polonaise durch. Alle Mitglieder und Gäste mit ihren Frauen nahmen auf dem Schützenplatz Aufstellung. Unter Voranmarsch der Königspaare und der Musikkapelle marschierte der festliche Zug zur Schützenhalle. Am 14. Dezember 1979 wurde die Annahme einer neuen Satzung beschlossen. Diese war notwendig geworden, um vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt zu werden und damit eine Befreiung von der Vermögenssteuer zu erreichen. Die Schützenbrüder kauften zum Freischießen 1980 erstmalig grüne Uniformjacken. Dies trug erheblich zu einem überaus positiven Erscheinungsbild der Männerkompanie während der Festzüge bei. Neu war ebenso, dass die Kompanien am Sonntag des Freischießens bei den ehemaligen Königen antraten, um im Sternmarsch zum Schützenplatz zu marschieren. Neuer Schützenkönig wurde Kurt Wilke Grünschen, der von allen Schützen an diesem Tag die sicherste Hand hatte. Am 13. Mai 1984 fand erstmals nach 176 Jahren wieder ein Grenzbegang statt. Es wurden die Grenzen zu unseren Nachbarn aus Sudeck, Giebringhausen und Heringhausen abgeschritten. Der Schnadezug fand in der Scheune von Wolfgang Mendel einen würdigen Ausklang.

Karl Flamme wurde 1984 zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem Fritz Wilke Büddeckes ein Jahr zuvor aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. In der Zwischenzeit hatte der 2. Vorsitzende, Ernst-Friederich Bornemann, den Verein geleitet. Die Renovierung der westlichen Giebelseite an der Halle wurde durchgeführt. Die Erneuerung der Bretterverschalung und der Fenster wurden zu einem großen Teil durch Spenden der Vereinsmitglieder finanziert und in Eigenleistung ausgeführt. Zum Freischießen 1985 erfolgte die Anschaffung eines Vereinswappens. Als Motiv diente das „Flammende Herz“ des Hauptschildes von der Königskette aus dem Jahre 1713. Das Wappen wird an der Schützenuniform getragen. Die Königswürde errang Eugen Hillemann.

Friedrich Timmermann regte an, eine Salutgewehrgruppe zu gründen. Als Vorlage sollten „Alte Waldecker Uniformen“ aus der Zeit nach 1800 in Frage kommen und Karabiner vom Modell „98 alt“. Der geplante Schnadezug in 1989 wurde wegen einem Trauerfall verschoben und am 22. April 1990 nachgeholt. Die Wegstrecke der Schnade ging an der Grenze von Heringhausen, Helminghausen, Padberg und Adorf entlang, wo man den Abschluß in der Scheune von Fisseler Tepeln feierte. Einen Tag später pflanzten einige Schützenbrüder eine Schützeneiche neben den Schießstand am Aulsch und setzten einen Gedenkstein mit dem Wappen der Schützengesellschaft daneben.

Beim Freischießen 1990 wurde Karl-Herbert Nierenköther neuer König. Die neu gegründete Salutgewehrgruppe nahm erstmals an den Festzügen teil. Im Herbst 1991 wurde ein neuer Fahnenschrank angefertigt, er soll die neue Fahne sowie die älteren Fahnen aufnehmen um sie gegen Umwelteinflüsse zu schützen. Als Standort wählte man den Saal des Gasthauses „Zum Dorfkrug“. 1992 hatte die Salutgewehrgruppe ihren ersten offiziellen Auftritt mit eigenen Uniformen beim Freischießen in Adorf, der mit viel Beifall und Anerkennung von Erfolg gekrönt war. Am 17. Juli 1994 wurde der Kreis der Schnade nach den Zügen 1984 und 1990 geschlossen. Man ging die Grenze von Adorf und Sudeck bis zur Sudecker Linde ab, wobei man den Abschluß in der Scheune von Fritz Emden (Richts) fand. 1995 wurde eine Standarte gestiftet. Sie sollte bei den Festzügen von den Vorderreitern zukünftig mit geführt werden. Beim Freischießen übernahm Christian Pohlmann Lenz die Königswürde wie schon sein Großvater vor 40 Jahren. Eine Gasheizung installierte der Verein 1998 im Hallenanbau, um den Raum auch in den Wintermonaten nutzen zu können. Am 12. Juli 1998 setzten die drei angrenzenden Ortsteile Sudeck, Giebringhausen und Rhenegge am sogenannten Dreiländereck einen neuen Grenzstein. Im Freischießenjahr 2000 wurde erstmals ein Burschenkönig ermittelt. Mario Völkel errang die Königswürde. Neu war ebenfalls, dass für den scheidenen König der Zapfenstreich am Sonntag also am Ende der Regentschaft stattfand und nicht wie bei den vorangegangenen Freischießen als Abschluß des Kommersabends am Samstag. Treffsicherster Schützenbruder und damit neuer König wurde am Montag Wilhelm (Willi) Behle.

In der JHV 2001 wurde Wolfgang Fieseler zum 1. Vorsitzenden der Schützengesellschaft gewählt.
Karl Flamme stand, nach 17 Jahren Vorstandstätigkeit als 1. Vorsitzender, für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Für seine Verdienste wurde Flamme 2002 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Eine neue Wasserleitung, Verteilung und eine neue elektrische Zuleitung zum Hallenanbau wurden 2001 verlegt. Somit ist gewährleistet, das auch im Winter, Wasser für den Hallenanbau zur Verfügung steht und dieser auch in der Frostperiode für Feiern gemietet werden kann. Im Zuge dieser Baumaßnahmen, wurde die Straße neben der Festhalle verbreitert.
Im Vorfeld des Schnadezuges (Grenzbegang), wurde der Grenzstein Nr. 22 im Juni 2004 an der Westfälischen Grenze gesäubert und neu aufgerichtet. Abordnungen der (Grenz)Nachbardörfer Heringhausen, Helminghausen und Padberg waren zugegen. Unter dem neu gesetzten Stein, wurde die aktuelle Tageszeitung der Westfalenpost und der Waldeckischen Landeszeitung sowie die derzeit gültigen Geldmünzen (Euro) beigelegt.

Über 120 Teilnehmer waren dem Aufruf der Schützengesellschaft zum Schnadezug am 13.07.2004 gefolgt. Gemeinsam mit unseren Nachbarn aus Heringhausen, Helminghausen, Padberg und Adorf wurde die Grenze abgeschritten. Jeder der gestutzt wurde, bekam als Andenken eine Anstecknadel überreicht. Schützenkönig Willi Behle stiftete der Schützengesellschaft eine neue Schnadefahne.

Im September 2004 wurde bei einer außerordentlichen Generalversammlung KarlFriedrich Bornemann zum 1. Vorsitzenden der Schützengesellschaft gewählt, nachdem Wolfgang Fisseler ein Jahr zuvor aus persönlichen Gründen sein Amt hatte ruhen lassen. Die Versammlung beschloss den Umbau der nicht mehr zeitgemäßen Küche. Es wurde ein Bauausschuss für die Planung und Durchführung der Baumaßnahme gewählt.

Im Oktober 2004 wurde mit dem Umbau der Küche begonnen. Die alte Küche wurde komplett abgerissen. Neue Balken wurden eingezogen, da die alten morsch waren. Der Küchenbereich und der Essraum wurden neu gestaltet und vergrößert. Über 60 Mitglieder mit über 2.500 Stunden Eigenleistung waren bei der Baumaßnahme tätig. Eine neue Elektroinstallation für den gesamten Hallenbereich wurde eingebaut. Abschluss der Arbeiten war im April 2005.

Das Freischießen stand im Jahr 2005 ganz im Mittelpunkt der Aktivitäten.
Beim zweiten Ausmarsch wurde ein neuer Burschenkönig ermittelt. Lars Brücher konnte die Burschenkönigswürde erringen. Zu seiner Königin wählte er Nadine Fisseler.
Beim Freischießen, das vom 02. bis 04. Juli 2005 stattfand, wurde der Kommersabend auf den Sonntag verlegt und mit dem Zapfenstreich gegen 24.00 Uhr, endete die Amtszeit des Königspaares Willi und Elke Behle. Nach der Ansprache beim Kommersabend überreichte Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer einen Bierkelch an die Schützengesellschaft. Neu war ebenfalls, dass die Königsparaden auf dem Sportplatz durchgeführt wurden. An dem großen historischen Festzug am Sonntag nahmen erstmals auch Abordnungen aus Helminghausen und Padberg teil. Für die Festbewirtung zeichnete die Familie Schröder aus Marsberg verantwortlich. Für gute Stimmung an allen Tagen sorgten in bewährter Weise unsere Freunde der Musikkapelle Rösenbeck.

Neuer Schützenkönig wurde am 04.07. Karl Selch der nun, mit seiner Frau Gudrun, für die nächsten 5 Jahren regiert.
Das Fest zum Jubiläumsfreischießen im Jahr 2010 wurde wegen der FußballWeltmeisterschaft um 4 Wochen früher als gewöhnlich angesetzt und findet vom 5. 7. Juni statt. Beim zweiten Ausmarsch, am 24.05.2010, wurde ein neuer Burschenkönig ermittelt. Sebastian Schlüter siegte nach zähem Kampf. Zu seiner Königin wählte er Lisa Bornemann.

Am 07.05.2010 löst Frank Müller, nach turbulentem Stechen mit seinen Mitbewerbern um die Königswürde, den bisherigen König ab. Er regiert nun die Schützen mit seiner Frau Daniela bis 2015.

Das Freischießen 2015 startete mit viel Schwung und Freude. Frank und Daniela Müller hatten die Schützen schon viele Tage vor Ihrem Fest stark dafür motiviert. Jeder hat, so wie er konnte, zum guten Gelingen beigetragen. Beim zweiten Ausmarsch konnte sich Christoph Thomas gegen eine Reihe Mitbewerber als Burschenkönig durchsetzen. Seine Königin ist Verena Emde. Das Schießen am Freischießen-Montag gewann Karl-Friedrich Bornemann souverain im zweiten Stechen. Mit seiner Frau Silke sollte er nun bis 2020 die Schützen regieren. Aber die Corona-Pandemie ließ keine Möglichkeiten für ein Freischießen und damit einen eventuellen Schützenkönigwechsel zu und so sind sie 2021 (und vielleicht auch länger) noch in Amt und Würden.

In der Generalversammlung am 09.04.2016 standen neben weiteren Tagesordnungspunkten Wahlen zum Vorstand an. Karl-Friedrich Bornemann und Alfred Heidel stellten sich nicht mehr zur Verfügung. Als neuer Vorstand wurden gewählt: 1. Vorsitzender Thorsten Drössler, 2. Vorsitzender Karl-Heinz Grebe, 1. Schriftführer Jochen Schlüter, 2. Schriftführer Lutz Benseler, 1. Kassierer Jochen Thomas, 2. Kassierer Markus Thiel-Reimann.

In der Generalversammlung am 23.10.2021 standen neben weiteren Tagesordnungspunkten Wahlen zum Vorstand an. Karl-Heinz Grebe stellte sich nicht mehr zur Verfügung. Als neuer Vorstand wurden gewählt: 1. Vorsitzender Thorsten Drössler, 2. Vorsitzender Robert Heuschneider, 1. Schriftführer Jochen Schlüter, 2. Schriftführer Lutz Benseler, 1. Kassierer Jochen Thomas, 2. Kassierer Markus Thiel-Reimann.

 
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